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Grafik: Stop-Waste-Broschüre (copyright: ecoplus.at)

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Stop Waste – Save Food – Branchen-Leitfaden für Verpackungshersteller, Lebensmittelverarbeiter, Handel, Politik & NGOs

Verschwendung ist ein von vielen Seiten der Gesellschaft immer wieder angesprochenes und diskutiertes Problem. Es sind einerseits die großen Mengen an vernichteten Lebensmitteln, die erst gar nicht dem menschlichen Verzehr zugeführt werden oder am Verbrauchende als Überschuss im Müll landen, andererseits die Unterernährung eines Großteils der Weltbevölkerung. Mit einer Strategie gegen Lebensmittelverschwendung will deshalb die österreichische Bundesregierung erreichen, dass Lebensmittelabfälle auf Einzelhandels- und Verbraucherebene gesenkt werden. Ziel ist es aber genauso, Nahrungsmittelverluste entlang der Produktions- und Lieferkette zu Verringern.

Die Ursachen der Verschwendung durch die verschiedenen am Lebensmittelprozess beteiligten Akteure sind sehr unterschiedlich.

In der ersten Stufe des Lebensmittel-Herstellungsprozesses gehen ein hoher Anteil der Lebensmittel, die angebaut und geerntet werden, verloren, bevor sie den Supermarkt erreichen. Diese Verluste zwischen Feld und Ladentheke treten aus unterschiedlichen Gründen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf: bereits bei der Ernte, der Verarbeitung, Lagerung und Transport. Dabei sind Lebensmittelverluste entlang der Wertschöpfungskette für Obst, Gemüse und Speisekartoffeln besonders hoch. Der Anteil an der Gesamtmenge der Lebensmittelvernichtung beträgt 30% in Deutschland.

Das vor 3 Jahren gestartete Projekt „Stop Waste – Save Food“ beschäftigt sich ganz praxisnah mit der Frage, ob verbesserter Schutz und verlängerte Haltbarkeit von Lebensmitteln durch Verarbeitungsoptimierung und innovative Verpackungslösungen wirklich zu einer Reduktion der Lebensmittelabfälle führen können.

Durch die Entwicklung eines multidisziplinären Ansatzes konnten anhand spezifischer Fallbeispiele für verschiedene Lebensmittelproduktgruppen (u.a. Fleischwaren, Obst & Gemüse) konkrete Effekte der neuartigen Verpackungslösungen und optimierten Verarbeitungskonzepte auf die Lebensmittel selbst, in Hinblick auf Qualität und Haltbarkeit, sowie auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit, als auch auf den Handel und v.a. auf Konsumentenebene untersucht werden.

Ziel war die Entwicklung von Richtlinien mit ökologischen und ökonomischen Zielgrößen und Handlungsempfehlungen.

Hier geht es zur Studie:
https://www.ecoplus.at/newsroom/branchenforschungsprojekt-stop-waste-save-food

Beitragsbild: copyright ecoplus.at