Foto: Nicole Büsing (Copyright: Birgit Clausen)

Sauberes natürliches Trinkwasser aus gesunder Landschaft

Das 8.000 ha große 2Stromland liegt zwischen Lippe und Stever, zwischen Olfen, Datteln, Oer-Erkenschwick und Haltern am See, zwischen dem Ruhrgebiet und dem Münsterland. Die Flüsse Lippe und Stever mit ihren Auen prägen das Landschaftsbild. Zwischen ihnen gibt es Siedlungen, landwirtschaftliche Flächen, große Wälder, und die Haltener Stauseen. Dieser Landschaftsraum ist seit dem Jahr 2016 Modellregion für eine Landschaft in Balance und gemeinsamer Identifikationsort im Grenzraum Ruhrgebiet-Münsterland.

Projektpartner aus verschiedenen Bereichen wie ansässige Kommunen, öffentliche Einrichtungen, einige Unternehmen und Gastronomen sowie der 2Stromland e.V. und die Landschaftsagentur Plus wollen den Verbraucher:innen die Verbindung zwischen ökologisch und nachhaltig genutzter Landschaft und sauberem natürlichen Trinkwasser ins Bewusstsein bringen und die Menschen für den langfristigen Umstieg von Flaschenwasser auf Leitungswasser begeistern.

Klimaschutz ist ein weiterer Aspekt, den Konsum von natürlichem Trinkwasser in der Region zu bewerben. Darüber hinaus ist geplant, mögliche Produkt-Erlöse z. B. aus dem Verkauf der Flaschen und weiterem Zubehör in regionale Umweltprojekte zu reinvestieren.

Wichtiger Kooperationspartner des Netzwerkes ist das Wasserwerk in Haltern am See. Es liegt in der Modellregion 2Stromland und ist eines der größten Wasserwerke seiner Art in Europa. Das Werk ist Trinkwasserlieferant für rund eine Million Menschen in mehr als 20 Kommunen im Ruhrgebiet und Münsterland. Das hier gewonnene Trinkwasser ist ein natürliches Produkt mit sehr hohem Qualitätsstandard.

Hinter der gemeinsamen Aktion steckt die Idee, Trinkwasser als wertvolles Heimatprodukt zu kultivieren. Durch das Mitwirken vieler Akteure und Multiplikatoren wie Gastronomie, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen wird das Trinkwasser zum Botschafter und Markenzeichen der Region und schafft ein Bewußtsein für den verantwortungsvollen Umgang mit der Landschaft.

Mitwirkende werden mit künstlerisch gestalteten Glasflaschen mit regionalen Landschaftsmotiven sowie Trinkwasser-Armaturen ausgestattet, um das Wasser vor Ort gut gekühlt, mit oder ohne Sprudel abfüllen zu können.
Regelmäßige Trinkwasser-Analysen sollen das Vertrauen in die gute Qualität des Wassers sicherstellen.

Das Projekt kam durch die Corona Pandemie etwas ins Stocken und wird nun weiterentwickelt, denn das Credo lautet: Leitungswasser sollte das Image erlangen, das ihm zusteht: nachhaltig, regional, erfrischend und gesund!

 

Foto: Nicole Büsing (© Birgit Clausen)