13.12.2016 / Regionen

Steigerung der Ressourceneffizienz in der Ernährungswirtschaft

Im Vergleich zu anderen Industriezweigen haben Lebensmittelproduzenten die besondere Herausforderung, dass Effizienzmaßnahmen die sensible Qualität und den Geschmack der Lebensmittel nicht beeinträchtigen dürfen!

Die Ernährungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen nimmt im Bundesvergleich eine herausragende Position ein: In der Ernährungsindustrie, im Ernährungshandwerk und beim Lebensmittelhandel belegt das bevölkerungsreichste Bundesland jeweils den ersten Platz bei Umsatz und Beschäftigung – vor Bayern und Niedersachsen.

Die Stärken der Ernährungsbranche in Nordrhein-Westfalen liegen in der Nähe zu Millionen Kunden im In- und Ausland, einer hervorragenden Verkehrsinfrastruktur, einem breiten Branchenmix und dem Vorhandensein leistungsfähiger Zulieferer aller Art. Diese Standortvorteile werden durch Produkt- und Prozessinnovationen sowie durch neue Marktstrategien gehalten und gefördert.

Mehr als 850.000 Menschen in über 113.000 Betrieben arbeiten in Nordrhein-Westfalen entlang der Wertschöpfungskette Ernährung, die von den Input-Sektoren der Landwirtschaft bis zu den diversen Verbraucher-Schnittstellen in Lebensmitteleinzelhandel oder Gastronomie reicht.

In Nordrhein-Westfalen kann die stark mittelständisch geprägte Struktur der Ernährungswirtschaft – immerhin beschäftigen 77 Prozent der Unternehmen weniger als 100 Personen – ihre besondere Stärke entfalten, denn gerade die kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) behaupten sich mit ihrem besonderen Know-how sehr erfolgreich am Markt. Auch Global Player wissen den Standort Nordrhein-Westfalen sehr zu schätzen. So ist es kein Zufall, dass fünf der zehn umsatzstärksten Lebensmittelhandelshäuser in Deutschland ihren Sitz in Nordrhein-Westfalen haben.

Diese große Bedeutung ist nicht nur Herausforderung und Verpflichtung für die Ernährungswirtschaft, sondern für alle in NRW.

Nordrhein-Westfalen verfolgt ambitionierte Klimaschutzziele und hat im Jahr 2013 das erste Klimaschutzgesetz in einem deutschen Bundesland mit gesetzlichen Klimaschutzzielen verabschiedet. Die Gesamtsumme der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen soll bis zum Jahr 2020 um mindestens 25 % und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 % im Vergleich zu den Gesamtemissionen des Jahres 1990 verringert werden. Dieser Herausforderung stellt sich das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW mit einer Vielzahl von Maßnahmen und baut dabei u.a. auf die Innovationskraft der Wirtschaft. Exemplarisch für das große Engagement der regionalen Unternehmen der Ernährungswirtschaft steht die Umsetzung verschiedener Nachhaltigkeitskonzepte.

Für Nordrhein-Westfalen wird eine Umweltwirtschaftsstrategie verfolgt, die Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung mit ökonomischer Vernunft verbindet.

Quelle: Auszug aus Vorwort der Studie

Die ganze Studie "Steigerung der Ressourceneffizienz in der Ernährungswirtschaft" können Sie hier herunterladen: Link

       
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