30.05.2016 / Regionen

„Die Marke NRW ist unser Zugpferd“

Der Verein Ernährung-NRW e.V. ist mit seinen vielfältigen Marketingaktivitäten für nordrhein-westfälische Lebensmittelhersteller und ihre regionalen Spezialitäten weiter auf der Erfolgsspur.

Andreas Heinz, Vorsitzender des Vorstands von Ernährung-NRW e.V, bringt das Wesentliche gleich zu Beginn der Mitgliederversammlung auf den Punkt. „Regionale Lebensmittel liegen voll im Trend. Laut dem Ernährungsreport 2016 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft legen mehr als Drei Viertel der Verbraucher Wert darauf, dass die Produkte aus der Region stammen.“ Die Vernetzung von Agrar- und Ernährungswirtschaft und eine Intensivierung der Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette sei daher eine vorrangige Aufgabe der Branche. Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz, spricht sich in diesem Zusammenhang für eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Verein Ernährung-NRW aus. „Die Agrar- und Ernährungswirtschaft in NRW hat eine herausragende Bedeutung für das Land. Um die kleineren und mittelständischen Unternehmen der Branche weiter voranzubringen, gilt es Synergien zu nutzen“, so Becker.

Andreas Durst vom Chemiekonzern BASF berichtet über eine innovative Methode zur Messung und Bewertung von Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft. „Bei der Methode mit dem Namen AgBalance fließen eine Vielzahl an ökonomischen, ökologischen und sozialen Faktoren in die Nachhaltigkeitsbewertung ein“, sagt der aus dem Rheinland stammende Wissenschaftler. 

Auf großes Interesse stößt bei den Teilnehmern der Vortrag von Helmut Gote. Der Journalist ist vielen Menschen in Nordrhein-Westfalen aus Beiträgen der Radiosender WDR 2 und WDR 5 als Experte rund ums Kochen und Genießen bekannt. Gleich zu Beginn seines Vortrags stellt Gote die Frage, an welche Regionen Deutschlands die Verbraucher wohl denken, wenn es ums Kulinarische geht. „Das sind doch in erster Linie Bayern und Baden-Württemberg mit Produkten wie etwa Schweinshaxe, Maultaschen oder Schwarzwälder Schinken.“ Dabei gebe es auch in Nordrhein-Westfalen eine Reihe von regionalen Spezialitäten, die das Zeug dazu hätten, kulinarische Botschafter des Landes zu werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, entsprechende Botschaften in den Medien zu kommunizieren und Nordrhein-Westfalen als Genießerland zu positionieren. „Bei solchen Aktivitäten ist auch der Lebensmitteleinzelhandel in der Pflicht. Außerdem sollte der Tourismus und die Gastronomie in NRW mit eingebunden werden“, meint Gote.

Udo Ohmen, Leitung Category Management regional bei der Rewe-West, konstatiert in einem Gespräch mit Andreas Heinz von Ernährung-NRW e.V, dass immer mehr Verbraucher bereit sind, für regionale Produkte mehr zu zahlen. „Das registrieren wir vor allem bei Milch- und Fleischprodukten sowie im Käsebereich“, so Ohmen. Rewe-West sei stets auf der Suche nach neuen Spezialitäten aus der Region und habe hierfür eigens Scouts beschäftigt, die diese aufspüren sollen. Mit Blick auf den aktuellen Flexitarier-Trend hat Ohmen einen Wunsch. „Ich hoffe, dass es in Zukunft auch einen Regiotarier-Trend geben wird.“

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung von Ernährung-NRW geben die Vorstände Andreas Heinz und Franz-Josef Dickopp einen Überblick über die in 2015/2016 durchgeführten Aktivitäten und berichten, was in der nächsten Zeit geplant ist. Im Fokus stehen dabei unter anderem Absatzförderungsaktivitäten in Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel. In diesem Kontext macht der Vorsitzende eines deutlich: „Die Marke NRW ist das Zugpferd unseres Vereins.“

       
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