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Foto: Familie Scharfenbaum (Copyright: Fleischerei Scharfenbaum | ZWH)

145 kW/h für die Wurst

CO2 einsparen bei der Fleischproduktion ist das erklärte Ziel von Ruth und Hans-Jörg Scharfenbaum. Die Inhaber einer Fleischerei in Brilon setzen dafür vor allem auf grüne Energie.

Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Fleischerei versorgt den Betrieb derzeit mit 145 kW/h. In den kommenden Monaten wird auf 245 kW/h aus Sonnenenergie aufgestockt. Mit dem CO2-neutralen Strom werden unter anderem die Kühlhäuser betrieben. Die Wärme, die bei der Kühlung entsteht, heizt durch Wärmerückgewinnung das Wasser auf, welches zur Reinigung genutzt wird. Schlachtabfälle werden in der Biogasanlage zu Energie umgewandelt. Im Blockheizkraftwerk des Betriebs wird aus Gas Wärme und Strom gewonnen.

CO2 wird auch bei den Transportwegen eingespart, da die Tiere aus der Region bezogen werden. Das spart sowohl lange Strecken als auch Ressourcen und kommt gleichzeitig dem Tierwohl zugute. Und natürlich ist der Betrieb Bio-zertifiziert.

Seit mehr als 20 Jahren stellt die Fleischerei „Gutes aus eigener Schlachtung“ her. „Ein bewusster und entschiedener Fleischverzehr ist allemal besser als ein gedankenloser Fleischkonsum zu Discountpreisen“, sagen die Scharfenbaums. „Wenn schon Fleisch, dann richtig“ ist das Credo des Familienbetriebs.

Wir, der Verein Ernährung-NRW, finden das zukunftsfähig, denn das zeigt, man kann Traditionen pflegen und zugleich moderne Vorstellungen von Ethik und umweltschonender Herstellung zusammenbringen. Nachhaltigkeit ist da ein wichtiges Stichwort, wenn es darum geht, die Zukunft aktiv zum Besseren zu gestalten.

Deswegen engagieren wir uns auch seit 2010 mit unseren Partner*innen für ein erfolgreiches Lebensmittelhandwerk in NRW. Gemeinsam Gutes tun und die regionalen Lebensmittel aus NRW stärken! Wenn Sie Mitglied werden möchten, erhalten Sie alle Informationen unter: https://www.nrw-isst-gut.de/

Beitragsfoto: © Fleischerei Scharfenbaum | ZWH