Transparenz in der Wertschöpfungskette

Immer häufiger werden Herstellung und Herkunft von Lebensmitteln hinterfragt. In regionale Produkte setzt der Verbraucher ein besonders hohes Vertrauen, denn sie sind nach seinen Vorstellungen frisch sowie typisch für Region und Saison. Sie schonen die Umwelt durch kurze Transportwege und leisten damit einen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Den Ergebnissen einer repräsentativen Umfrage zufolge vertrauen 93 % der Befragten Lebensmitteln aus der Region1. Um diesem Vertrauen gerecht zu werden, gehen Anbauer und Verarbeiter immer wieder neue Wege, um die Rohstoffe und die Herstellung der Produkte für den Verbraucher transparent und nachvollziehbar zu gestalten. 

So veranstalten regionale Initiativen oder auch einzelne Betriebe "Tage der offenen Tür" und lassen die Verbraucher hinter die Kulissen schauen. Unternehmen der Ernährungsindustrie greifen zunehmend zu modernen und außergewöhnlichen Wegen, um die Transparenz der Produktion sicherzustellen. So werden Aussichtsbühnen oder Galerien gebaut, die einen Einblick in die Produktionsprozesse ermöglichen. 

Kleine und mittelständische Betriebe demonstrieren Transparenz über die persönliche Teilnahme an Wochenmärkten oder anlässlich traditioneller Feste. Hier können Verbraucher Kostproben genießen und die Hersteller persönlich kennenlernen. 

Speziell in Nordrhein-Westfalen bringen Bauern- und Wandermärkte Verbraucher und Produkte bzw. deren Hersteller zusammen. Mit der Käseroute oder der Spargelstraße haben sich landwirtschaftliche und gartenbauliche Betriebe zusammengeschlossen, um den Vorteil der Transparenz mit den Aspekten des Tourismus zu verbinden. Was spricht gegen einen Blick hinter die Kulissen anlässlich einer Fahrradtour im Bergischen Land oder im Münsterland. Attraktive Zwischenstopps in einer Käserei mit Restaurant oder auf einem traditionellen Spargelhof in Walbeck oder im nördlichen Ruhgebiet sind nur zwei Beispiele.

Veranstaltungen für Verbraucher in Sachen „Transparenz“:

Feines vom Land
Rheinischer Bauernmarkt
Ostwestfalen Lippe
Teutoburger Wald
Gläserne Produktion
Münsterland: Spargel & mehr

Beispielhafte Bereiche die Transparenz vermitteln:

  • Rohstoffe und Zutaten
  • Lieferanten wertgebender Rohstoffe werden benannt
  • Besondere Formen von Tierhaltung oder Pflanzenanbau werden offengelegt
  • Es wird ein hoher Anteil an NRW-Futtermitteln (z. B. > 50 %) eingesetzt
  • Wo immer möglich, wird die GVO-Freiheit in der Wertschöpfungskette angestrebt

Herstellungsverfahren

  • Im gesamten Herstellungsverfahren werden mehr als die Hälfte ausgebildete Fachkräfte eingesetzt
  • Eine kontinuierliche und intensive Hygienepraxis gehören selbstverständlich dazu
  • Durch den hohen Eigenproduktionsanteil (von > 50 %) werden Qualität und Rohstoffe garantiert

Betriebstransparenz

  • Angebot eines Nutzerprofils
  • Eine Homepage informiert über Produkte, Unternehmen und Aktivitäten 
  • Betriebsbesichtigung werden angeboten, die die Transparenz sehr deutlich werden lässt 
  • Ein Tag der offenen Tür wird regelmäßig durchgeführt, der Verbrauchern und Meinungsbildnern einen Blick hinter die Kulissen gestatten
Engagement in der Region

Engagement in der Region

Verbraucher stellen immer häufiger die Frage: „Was tun Sie für Wirtschaft und Gesellschaft speziell in Ihrer Region?“ Kaufent-
scheidungen werden durchaus von einem überzeugenden wirt-
schaftlichen und sozialen Engagement eines Betriebes speziell
für die Region abhängig gemacht.

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Umweltbewusstsein

Umweltbewusstsein

Lange Transportwege und der damit häufig in direktem Zusammen-
hang stehende hohe Energieverbrauch sowie der Ausstoß umwelt-
schädlicher Emissionen können durch den bewussten Kauf von regionalen Lebensmitteln reduziert und heimische Landwirte gefördert werden.

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Soziale Verantwortung

Soziale Verantwortung

Bei der Kaufentscheidung bzw. der Beurteilung eines Unternehmens aus Verbrauchersicht gewinnen Aspekte der sozialen Verantwortung oder der partnerschaftliche Rolle eines Arbeitgebers gegenüber seinen Mitarbeitern eine immer größere Bedeutung.

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